Spinnen wir die Geschichte mal weiter

Geschichte wird von Gewinnern geschrieben

Bertold Brecht

Also stellen wir uns mal vor wir ändern einen Punkt in Game of Thrones und zwar in der letzten Episode und spinnen von da die Geschichte weiter.

Stellen wir uns vor Jon hätte Dany nicht getötet sondern wäre an ihrer Seite geblieben als Ehemann und König.

Von da aus hätte die Geschichte in 2 Richtungen verlaufen können. In beiden wäre Tyrion auf jeden Fall noch hingerichtet worden, da er seine Königin mehrfach verraten und enttäuscht hat (Tyrion ist ein guter Mensch aber kein sehr loyaler Untertan).

Danach wäre Danerys durch die 7 Königslande gezogen. Man kann davon ausgehen, dass ihre Wut verraucht ist, da sie den Thron bereits inne hat und dass sich die meisten wohl ergeben hätten und ihrer neuen Königin gefolgt wären. Es hätte bestimmt weitere Opfer gegeben, aber nicht so extrem viele wie in Königsmund.

Die einzige die sich offen gegen Danerys gestellt hätte wäre Sansa gewesen, sie hat immer verlangt, dass Winterfell unabhängig bleibt und sie hätte es auch weiterhin verlangt.

An dieser Stelle geht Zweig 1 ab. Jon stellt sich gegen seine Königin und stirbt, nach ihm Sansa und Arya würde wohl davon kommen, aber Winterfell wäre verloren.

Zweig 2 Jon tötet Dany an diesem Punkt und herrscht weiterhin als König und gibt Sansa die Unabhängigkeit für den Frieden.

Diese Variante wäre für viele vermutlich immer noch besser gewesen als die, die wir sahen, dafür hätte man einfach mehr Zeit gebraucht (10 Episoden statt 6).

Auch Arya hätte mit dem Gesicht von Jorah oder Missandai Dany überrumpeln und töten können, da sie sich mit Aryas Fähigkeiten nie wirklich auseinander gesetzt hat und sie sie seit Walder Frey nicht mehr gezeigt hat, wäre ihr die Gefahr nicht bewusst gewesen, sie hätte wohl eher gedacht sie träumt.

Aufgrund von Danys Vision in Staffel 2 hätte ich mir persönlich nur eins gewünscht.

Das Ende so wie es war, aber mit einem Blick ins Jenseits wo Dany zu Khal Drogo und ihrem Sohn zurück kehrt und endlich Ruhe findet, denn sie hat ihr Ziel erreicht und in ihrer Vision zog es sich weg vom Thron nachdem sie ihn erlangte und hin zu ihrer Familie.

Ich hatte mir das sehr gewünscht, aber leider habe ich es nicht bekommen.

Und viele hätten sich ein anderes Ende gewünscht.

Unabhängig von Cerseis Verrat wäre es besser gewesen, alle hätten sich dem Kampf gegen die Untoten angeschlossen, das ganze dafür etwas verlängert (mit Zeit für Charakterbildung) und am Ende hätten sich Cerseis Leute noch in Winterfell Danerys angeschlossen und man wäre gemeinsam in die Hauptstadt gegangen und hätte sie unblutig erobert und Cersei gedemütigt in dem man sie einfach nur davon gejagt hätte.

Sie hätte mit Jamie verschwinden können und irgendwo ihr Kind bekommen können.

Die goldene Kompanie hätte man einfach zur Aufgabe überreden können, hätte man ihnen doch einfach mehr Gold versprochen wenn sie kampflos zur Seite gehen. Nach der Eroberung hätte man ja Zugriff auf das Vermögen des Königreichs und die eiserne Bank gehabt.

Das Problem war nur leider, dass es in Westeros keine Sklaven gab die man befreien und so auf die eigene Seite ziehen konnte. Sondern nur einfache Bürger sowie Lords und Ladys, die mehr brauchten um das Risiko einzugehen auf Danerys zu setzen.